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Schwarzriesling

Schwarzriesling / Pinot Meunier – charaktervolle Rebsorte mit besonderem Profil

Herkunft und Anbauregionen

Der Schwarzriesling, international als Pinot Meunier bekannt, ist eine traditionsreiche Rebsorte aus der Burgunderfamilie. Der Name „Meunier“ (französisch für Müller) verweist auf die weißlich behaarten Blätter, die aussehen, als wären sie mit Mehl bestäubt. Ursprünglich stammt die Rebsorte aus Frankreich, wo sie bis heute eine zentrale Rolle in der Champagne spielt. Dort ist Pinot Meunier neben Pinot Noir und Chardonnay eine der drei klassischen Grundrebsorten für Champagner.

In Deutschland ist Schwarzriesling vor allem in Württemberg verbreitet, wo er als eigenständiger Rotwein ausgebaut wird. Weitere Anbaugebiete finden sich in Frankreich (Champagne, Loire), der Schweiz, Österreich und zunehmend auch in Übersee, etwa in Australien und Kalifornien. Seine Vielseitigkeit macht ihn sowohl für Schaumwein als auch für charaktervolle Rotweine interessant.

Anbaufläche und Ausbaustile

Weltweit umfasst die Anbaufläche von Pinot Meunier rund 30.000 Hektar, wobei Frankreich mit der Champagne den größten Anteil stellt. In Deutschland sind etwa 2.000 Hektar mit Schwarzriesling bestockt, vor allem in Württemberg. Die Rebsorte ist robust und weniger empfindlich gegenüber kühleren Klimazonen, was sie für den Anbau in nördlicheren Regionen prädestiniert.

Schwarzriesling wird in verschiedenen Ausbaustilen produziert. In der Champagne dient er als Basis für fruchtbetonte, elegante Schaumweine. In Deutschland entstehen daraus meist trockene Rotweine mit moderater Säure und feiner Frucht. Der Ausbau erfolgt häufig im Edelstahltank, um die Frische zu bewahren, oder im Holzfass, um Struktur und Tiefe zu betonen. Auch Rosé-Varianten sind beliebt und zeigen die Vielseitigkeit der Rebsorte.



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